Das Rheinische Stifterforum beteiligt sich an der Nachbarschafts-Challenge:

Damit ältere Herrschaften wegen Corona möglichst vorerst Zuhause bleiben können! Unten finden Sie zum Ausdrucken einen vorbereiteten Brief für Ihre Nachbarn!

 

Die jüngeren Nachbarn bieten den älteren Hilfe beim Einkauf oder Erledigungen im öffentlichen Raum an.

Auch kann Hilfe angeboten werden, damit die Senioren lernen online bei REWE einzukaufen. Dafür benötigen die Senioren nur einen PC oder ein Smartphone. Bezahlt wird bargeldlos nach Lieferung. Es kann ein Wunschliefertermin vereinbart werden.

Kosten zwischen 2,90 Euro und 4,90 Euro, ab 100 Euro Einkaufswert liefert REWE kostenlos.
Mindestbestellwert 50 Euro.

 

Wenn es Senioren nicht gut gehen sollte und diese unsicher sind, ob es mit Corona zu tun hat, dann stehen folgende Hotlines zur Verfügung:

 

0211 – 899 60 90 (für Düsseldorf)

 

Bundesweite Hotlines bislang:

Helios: (0800) 8123456 (Hier darf Jeder anrufen!)

AOK: 0800 1 265 265

Techniker: 040-46 06 - 61 91 60

 

Gerade die älteren Herrschaften müssen aktuell geschützt werden. Bleiben Sie möglichst Zuhause und verfolgen Sie die Entwicklungen im Radio. Online gibt der Leiter der Virologie in der Berliner Charité, Christian Drosten beim NDR gute Informationen, https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Hier finden Sie gerne den Link zur PDF, einfach zum Ausdrucken, ausgefüllt bei Ihrem Nachbarn in den Briefkasten werden oder persönlich übergeben!

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Solidarität zahlt sich aus! Wir alle sollten uns momentan aus dem sozialen & kulturellen Leben zurückziehen, um eine Ansteckungsmöglichkeit zu reduzieren und den sprunghaften Aufbau der Pandemie in Deutschland aufzuhalten, mit Stand 13.3.2020 stehen wir 6 Wochen hinter der Entwicklung in Italien, die aktuell beunruhigend ist.

 

WICHTIG: Weiter helfen einige Regeln, die Jeder beachten sollte:

 

  • Menschenansammlungen meiden, keine Gläser in Restaurants verwenden.
  • In Armbeuge niesen. Abstand halten - 2m mindestens.
  • Nach jedem Aufenthalt draußen, mindestens 20 Sekunden lang mit Seife intensiv die Hände waschen, auch zwischen den Fingern. Seife löst die Fettmoleküle des Corona-Virus auf, dafür muss man aber lange die Hände waschen.
  • Hände aus dem Gesicht halten.

 

Und wichtig:

Gurgeln, morgens uns abends. Mit Kräutern, die 15 Minuten gezogen haben: Salbei oder Kamille oder Thymian. Kochsalzlösung lauwarm geht auch, dann vielleicht um Honig ergänzen. Es geht darum, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Antivirale Gurgellösungen soll man nicht ständig verwenden, da diese auch notwendige Bakterien des Rachenraums abtöten. Sollten Sie Sorge haben, Sie hatten zu nahen Kontakt mit kranken Personen, kann dann mit antiviralen Mitteln mal gegurgelt werden. Das ist eine Empfehlung, es wird eine Ansteckung nicht unbedingt verhindern können. Befeuchtete Schleimhäute bewirken nur, dass die Selbstheilungskräfte (siehe unten) aktiv werden.

Heißer Ingewertee mit frischen Ingwerscheiben trinken, entzündungshemmend.

1/2 Zitrone ausgepresst auf 1/2 Liter Wasser trinken, entzündungshemmend/Vitamin C.

Eventuell Vitamin C plus Zink, Selen, Magnesium und Vit D nehmen (ohne Gewähr).

 

Mit Wasserdampf inhalieren. Mit aufrechtem Oberkörper, 9g Kochsalz auf 1 Liter Wasser. In einer Schüssel 5-10 Minuten lang unter einem Handtuch täglich inhalieren. Nicht zu tief einatmen.

Die Kochsalzlösung erhöhe die Größe der ausgeatmeten Tröpfchen, das ist das einzige Geheimnis laut Prof. Dieter Köhler, Präsident der DGP (siehe unten).

Nach dem Inhalieren lüften!

 

Alles Dinge die Sie selber tun können:

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Warum inhalieren und gurgeln?

Corona ist eine Tröpfcheninfektion, aber ein Tropfen bewirkt nicht unbedingt gleich Corona. Dieses Tröpfen, welches in Ihrer Nase angekommen ist, muss sich erst seinen Weg in den Rachen, dann in die Luftröhre, vor allem in die Schleimhautwände und damit in eine Schleimhautzelle eindringen und zuletzt in die Bronchien bahnen. Das dauert erst einmal, bis das Virus sich verbreiten konnte. Befeuchtete Schleimhäute können besseren Selbstschutz aufbauen, die Flimmerhärchen arbeiten dann besser. Sie muss man sich wie ein Förderband vorstellen, die den Schleim und abgelagerte Viruspartikel in den Rachenraum hochschaffen. So werden diese aus den Atemwegen herausbefördert.

Auch die Lungenbläschen bekämpfen dann effektiver die Viren. Das sind Fresszellen des Immunsystems, die in den Lungenbläschen sitzen. Sie halten damit die Lunge sauber.

Die Informationen biete ich ohne Gewähr, ich bin Juristin keine Ärztin. Allerdings erscheint die körpereigene Bekämpfung von Viren nachvollziehbar und diese kann man stärken, siehe oben. Die Informationen stammen von Bruno Knellwolf, tagblatt.ch vom 14.03.2020 sowie der Atemwegsliga e.V. und einem Interview mit Professor Dr. Fischer, einem Pneumologen, der als Facharzt in München praktiziert.

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sowie der Ortsverein Oberhausen-Rheinhausen der DRK Karlsruhe e.V. weisen auch darauf hin, dass das Inhalieren mit Kochsalzlösung ein probates Mittel ist, um die Verbreitung von Erkältungen zu behindern. Die DGP bevorzugt allerdings eine 0,9%-ige Kochsalzlösung, die man über einen Vernebler inhalieren soll. Das helfe bei Viren und Bakterien gleichermaßen. Ein gehäufter Teelöffel auf einen Liter Wasser wird hier vorgeschlagen. Diese müsse dann kalt über einen mechanischen Vernebler inhaliert werden.

Die Kochsalzlösung erhöhe die Größe der ausgeatmeten Tröpfchen, das ist das einzige Geheimnis laut Prof. Dieter Köhler, Präsident der DGP und zudem Leiter einer Lungenfachklinik in Schmallenberg/NRW.

So werden diese aus den oberen Atemwegen herausgefiltert und gelangen nicht mehr ins Bronchialsystem. Die Viren schweben dann immer noch in der Luft, bis sie sterben. Deshalb nach dem Inhalieren lüften!

 

Herzlichst, Ihre Maren Jackwerth