Start CSR und Soziales Engagement richtig umsetzen Internetauftritt inklusive der Nutzung von Social Media
Internetauftritt inklusive der Nutzung von Social Media PDF Drucken E-Mail


ist keine vorübergehende Erscheinung – vor diesem Thema können sich weder Unternehmen noch gemeinnützige Organisationen mehr verschließen. Eine Homepage ist sowieso Pflicht – das gilt auch für gemeinnützige Organisationen, zumindest die, die Zustiftungen/Spenden wünschen. Eine solche Homepage muss immer aktuell sein, auch die Kleinigkeiten wie eine Aktualisierung der Gremienmitglieder ist erste Voraussetzung. Weiter muss sie eine gute Menüführung umfassen, übersichtlich sein und den Kern der Organisation leicht zu erkennen geben.
Bei Gemeinnützigen Organisationen muss für die Destinatäre klar deren Mehrwert dargestellt werden.
Das Thema der Suchmaschinenoptimierung bleibt einem gesonderten Artikel vorbehalten.

Die Frage ist somit nicht ob, sondern wie.

Gerade kleinere Unternehmen und auch Gemeinnützige Organisationen haben wenige freie Kapazitäten, wo sich (ehrenamtliche) Mitarbeiter stundenlang mit diesen Aktivitäten auf facebook, twitter, google beschäftigen können.

Also müssen Sie eine Vorauswahl treffen, wo es sich aktuell lohnt, platziert zu sein.
Aktuell hat facebook die Nase vorn, von daher ist dort ein Auftritt zwingend.
Daneben aber sollte google+ im Auge behalten werden: Diese neue Plattform wird in Zukunft rasant an Fahrt aufnehmen.

Wie oft aber müssen Sie dort posten?

Ziel muss sein, dass einmal in der Woche dort eine Nachricht hinterlassen wird. Mithin sollte ein Mitarbeiter einmal in der Woche die Aufgabe haben, Aktuelles eine Stunde lang auf facebook zu platzieren und andere Einträge zu lesen.
Wie aber erfolgt in facebook eine Konversation auf Augenhöhe, die jeden konkret anspricht und mithin auf persönliche Interessen zugeschnittene Botschaften vermittelt? Sie können in facebook auf Ihren Newsletter verweisen, wobei ein Link auf Ihre Homepage von Vorteil ist, wo sich die Interessierten mittels Email listen lassen müssen – danach können Sie die Personen bereits über zwei Kanäle anschreiben.
Das Risiko müssen Sie hierbei gehen, dass einige Internetnutzer diesen „umständlichen Weg“ ablehnen. Das Gros wird diesen Weg gerne akzeptieren.
In facebook müssen Sie insbesondere auf Termine und wichtige Ereignisse hinweisen, aber auch auf Berichterstattungen über Ihre Organisation in Tageszeitungen.

Das überhaupt ist die Kunst:

Wie locke ich den Internetfan ins reale Leben zu einer Verkaufsaktion oder zu einem Stiftungsevent, um ihn persönlich kennenzulernen und bei Gemeinnützigen Organisationen als Spender einzufangen? Da müssen Sie schon mehrfach im Jahr interessante Veranstaltungen  anbieten, die Ihr Produkt streifen bzw. in der Nähe der Gemeinnützigen Organisation angesiedelt sind, aber auch einfach einen Mehrwert für die Nutzer bietet. Da muss ein klares Konzept entwickelt werden, welches gar nicht so einfach ist. Dies gerade wenn die Budgets eingegrenzt sind.
Es hilft, auf seiner Homepage einen guten „Gefällt mir-Button“ zu platzieren, dieser sollte ruhig die Klickzahlen angeben, das motiviert die Leser.
Diese so gesammelte Fangemeinde muss aktiv identifiziert werden, sodass sie als Kunden auch separat angeschrieben/angemailt werden können. Nur so generieren Sie langfristige Kontakte mit entsprechenden Käufen oder Spenden.
Individuelle Emaillisten aktuell zu halten, ist ein großer Aufwand, der sich aber lohnt! Gekaufte Emaillisten sind nur teilweise in der Wirtschaft sinnvoll; bei Gemeinnützigen Organisationen helfen sie aus meiner Sicht wenig.

Zuletzt:

Homepageauftritt und Auftritt in facebook müssen klar aufeinander abgestimmt sein und anstehende Veranstaltungen müssen auf allen Kanälen gleichzeitig angegeben werden.
Rechtsanwältin Maren Jackwerth, www.beratung-jackwerth.de