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CSR und Soziales Engagement
Transparenz bei gemeinnützigen Organisationen ist für Vertrauen zwingend PDF Drucken E-Mail

 

Für Gemeinnützige Organisationen gilt neben dem konsequenten Aufbau einer Marke, auch ein besonderes Augenmerk der Gremienbesetzung und der umsichtigen Auswahl von Botschaftern und/oder einem Schirmherrn/-herrin.

Wichtig darüber hinaus ist vor allem Transparenz. Heutzutage ist es ein Muß, dass der Spender die aktuelle Satzung mit den Stiftungszwecken auf der Homepage der Gemeinnützigen Organisation einsehen können muss. Zudem ist es unerläßlich, dass der jeweils letzte Jahresbericht und vor allem die Mittelverwendung auf der Homepage aufgeführt werden, sodass der Einzelne nachvollziehen kann, welche Verwaltungskosten anfielen und welcher Anteil in die Zweckverwirklichung geflossen sind.

Wenn eine Gemeinnützige Organisation hierauf verzichtet, sollten Sie an diese keine Zuwendungen vornehmen, es ist dann davon auszugehen, dass diese unseriös arbeitet.

Ob eine Gemeinnützige Organisation ein DZI-Spendensiegel beantragt, muss jede aufgrund der anfallenden Kosten selber entscheiden.

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Internetauftritt inklusive der Nutzung von Social Media PDF Drucken E-Mail


ist keine vorübergehende Erscheinung – vor diesem Thema können sich weder Unternehmen noch gemeinnützige Organisationen mehr verschließen. Eine Homepage ist sowieso Pflicht – das gilt auch für gemeinnützige Organisationen, zumindest die, die Zustiftungen/Spenden wünschen. Eine solche Homepage muss immer aktuell sein, auch die Kleinigkeiten wie eine Aktualisierung der Gremienmitglieder ist erste Voraussetzung. Weiter muss sie eine gute Menüführung umfassen, übersichtlich sein und den Kern der Organisation leicht zu erkennen geben.
Bei Gemeinnützigen Organisationen muss für die Destinatäre klar deren Mehrwert dargestellt werden.
Das Thema der Suchmaschinenoptimierung bleibt einem gesonderten Artikel vorbehalten.

Die Frage ist somit nicht ob, sondern wie.

Gerade kleinere Unternehmen und auch Gemeinnützige Organisationen haben wenige freie Kapazitäten, wo sich (ehrenamtliche) Mitarbeiter stundenlang mit diesen Aktivitäten auf facebook, twitter, google beschäftigen können.

Also müssen Sie eine Vorauswahl treffen, wo es sich aktuell lohnt, platziert zu sein.
Aktuell hat facebook die Nase vorn, von daher ist dort ein Auftritt zwingend.
Daneben aber sollte google+ im Auge behalten werden: Diese neue Plattform wird in Zukunft rasant an Fahrt aufnehmen.

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CSR für Berufsverbände und Verbände mit wirtschaftlichem Hintergrund? PDF Drucken E-Mail


Auch Verbände als Vereinsstruktur mit Untereinheiten benötigen in jedem Fall eine Markenausrichtung und damit auch eine Corporate Identity einhergehend mit einem Nachhaltigkeitskonzept.

Marke und Logo

In jedem Fall muss auch ein Verband eine Marke mit einem eingängigen Logo schaffen. Alle Auftritte müssen einheitlich dieser Corporate Identity folgen. In einer Handlungsanweisung muss jedem Mitglied an die Hand gegeben werden, wie ein Außenauftritt, zum Beispiel auf Messen, zu erfolgen hat und welche Banner verwendet werden dürfen. Ansonsten droht schnell Wildwuchs.
Ganz wichtig aber in Zeiten von Email-Verteilern ist das Aufsetzen einer einheitlichen Email-Struktur und vor allem das Nutzen einheitlicher Einladungsformate. Sie denken jetzt, das ist doch klar? Leider sehe ich allzu oft, dass diese Banalitäten nicht beachtet werden. Dieses führt klar zu einer Abwertung des Auftritts, denn ein solches Verhalten wirkt unprofessionell.
Jede Untereinheit (strukturiert als Verein, Freundeskreis) des Verbandes muss in seinen Gremien wiederholt darauf vorbereitet werden, dass dieser Auftritt die erste Visitenkarte des Verbandes darstellt. Durch sie wird man langfristig sichtbar und vor allem in die Lage versetzt, zu überzeugen und Mitglieder zu generieren.

Satzung und Geschäftsordnung auf neuestem Stand

Insbesondere müssen auch die Satzung und die Geschäftsordnung inklusive einer Wahlordnung und zum Beispiel einer Geschäftsanweisung aufeinander abgestimmt und aktuell sein.
Besonderes Augenmerk ist zu richten auf die Beitragsordnung. Alle Facetten müssen beleuchtet werden, damit nicht eine Gruppierung aufgrund einer ungünstigen Struktur ungleich viel zahlt. Oft hängt der Jahresbeitrag vom Umsatz ab, da muss dann geschaut werden, wie viele Personen einer Unternehmung denn von diesem Umsatz partizipieren. Was aber gar nicht geht, ist zum Beispiel ein Mitgliedsbeitrag über 1.500 EUR und dann die Möglichkeit einer Mehrfachmitgliedschaft für Jedermann, solange nur 2 Personen einer Firma eintreten, dann aber zum Mitgliedsbeitrag von jeweils pauschal 400 EUR. Wenn ein Einzelmitglied hiervon erfährt, kann dieses großen Unmut auslösen.

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CSR und Soziales Engagement von Unternehmen/Stiftungen PDF Drucken E-Mail



Es gilt ein klares Ja für Nachhaltigkeitskonzepte, sogenannte Corporate Social Responsibility-Strukturen, auch und gerade im Gemeinnützigkeitssektor. Der folgende Beitrag zeigt, wie ein Nachhaltigkeitskonzept dazu beitragen kann, die Reputation der Stiftung zu stärken und wie man die Erfahrungen anderer sinnvoll nutzen kann.


1. Vorteile eines Nachhaltigkeitskonzepts

Unternehmen und gerade auch gemeinnützige Stiftungen benötigen eine klare  Unternehmensstruktur, um ihre Ziele zu verdeutlichen. Denn eines ist klar: Eine Stiftung ist ein Unternehmen, das am Markt bestehen will, d.h., es muss bestenfalls Käufer – hier Spender – finden, die die Sache unterstützen, und zudem die eigenen Stiftungszwecke verwirklichen. In diesem Zusammenhang kann sich keine Organisationsstruktur heutzutage noch der Tatsache verschließen, dass für ein Unternehmensprofil aus einem Guss auch ein sinnvolles Nachhaltigkeitskonzept notwendig ist. Nur wer glaubwürdig aufzeigt, wie nachhaltig er am Markt agiert und produziert, wie Ressourcen geschont werden können, wie sensibel auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter, auch hinsichtlich deren Familie, eingegangen wird, transportiert seine Glaubwürdigkeit und stärkt die Reputation seiner Organisation.


2. Umsetzung in der Praxis

Dieses alles bedeutet die Analyse der Ist-Situation unter Einbeziehung der vorhandenen Markenstruktur. Ja, genau, denn auch eine Stiftung ist eine Marke.

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